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Zum dritten Mal in Folge empfängt der BSV Eintracht Sondershausen seine Zuschauer zu einem Heimspiel auf dem Göldner. Doch im Gegensatz zur Partie gegen Leinefelde in der vergangenen Woche wird es diesmal definitiv einen Sieger geben. Am Samstag ist Thüringen-Pokalzeit – und mit dem SV Germania Wüstheuterode kommt gleich eines der Topteams der vergangenen Landesklasse-Saison nach Sondershausen. Auch die Eichsfelder sind nicht optimal in die neue Spielzeit gestartet. Allerdings hatte es das Auftaktprogramm mit Meister Walschleben und Mitfavorit Grün-Weiß Siemerode durchaus in sich. Gegen beide Teams musste sich Germania geschlagen geben, den bislang einzigen Punkt holte Wüstheuterode gegen Großengottern.
Die Eintracht möchte dagegen vor heimischer Kulisse endlich ihre schon fast traditionelle Pokalflaute beenden und den Sprung in die nächste Runde schaffen. Nach den zwei sieglosen Heimspielen in Folge wäre ein Erfolg im Pokal zugleich die passende Gelegenheit, auf dem Göldner wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. „Das Unentschieden gegen Leinefelde in der vergangenen Woche stellt uns nicht wirklich zufrieden. Wir haben nicht das herausgeholt, was wir uns vorgenommen hatten. Es war auf jeden Fall mehr drin. Das Spiel ist ausgewertet, der Blick geht jetzt nur noch auf den Pokal. Wüstheuterode ist uns aus der Liga bestens bekannt. Es ist eine sehr gute Mannschaft, die sich zudem gut verstärkt hat. Aber natürlich wollen wir wie immer den Sieg auf dem Göldner behalten. Gerade im Pokal wollen wir endlich mal wieder gewinnen. Personell sieht es weiterhin etwas knirsch aus. Marcel Börold und Edison Cermjani stehen nicht zur Verfügung, dafür kehrt Lukas Haspra zurück. Basti Seidel und Paul Felsberg brauchen sicherlich noch ein bisschen Zeit.“
Auf dem Göldner standen sich beide Mannschaften bislang viermal gegenüber – und die Bilanz spricht dabei für die Eintracht. Noch nie musste sich der BSV vor heimischer Kulisse gegen Wüstheuterode geschlagen geben. Zwei Siege stehen zu Buche, den letzten gab es am 21. April 2018. Patrick Rothe und Lukas Haspra sorgten damals mit ihren Treffern für einen 2:1-Erfolg. Auch im Thüringenpokal kreuzten sich die Wege beider Vereine bereits einmal. Am 1. Juli 2023 hatte Germania Heimrecht und setzte sich mit 2:0 gegen die Eintracht durch. Diesmal soll auf dem Göldner die Revanche gelingen.
Grafik: Szene aus dem letzten Aufeinandertreffen (2:2) im vergangenen Jahr.